Zahlungsverkehr leichtgemacht - SEPA Auslandszahlungen zu Inlandskonditionen
Der Multi Payment Konverter
Nach der Bargeldumstellung auf den Euro wird im nächsten Schritt der unbare Zahlungsverkehr europaweit harmonisiert. Dieser wird für 32 Länder auf eine Plattform namens SEPA (Single Euro Payments Area) konsolidiert und löst 26 nationale Zahlungsverkehrssysteme ab. Neben SEPA wird dann SWIFT für den außereuropäischen Zahlungsverkehr existieren, sowie weitere Systeme, wie z.B. Paymul für diverse Länder. Das Marktvolumen für Europäische Zahlungsverkehrstransaktionen liegt zurzeit bei 55 Mrd. Transaktionen p.a. (Quelle Equens)
Am 28.01.2008 wurde die SEPA Überweisung eingeführt, zum 1.11.2009 die SEPA Lastschrift. Ziel der EU ist ein höherer Wettbewerb der Zahlungsverkehrsdienstleister untereinander, eine Reduktion von Gebühren und Laufzeiten für die Bankkunden.
Am 15.02.2012 hat die EU die Endtermine festgelegt. Das bedeutet, dass SEPA für alle Marktteilnehmer unumgänglich geworden ist. Ein aktuelles Factsheet finden Sie hier auf der Seite unter der Rubrik: Aktuelles.
Wie können insbesondere Deutsche Banken trotz dramatischem Gebührenverlust einen Nutzen aus SEPA ziehen?
- Deutschland ist in den Inlandsgebühren und in der Sicherheit der Zahlungsverkehrssysteme führend in Europa
- Banken erhalten durch SEPA die Chance zur Markterweiterung innerhalb Europas, sowie die Möglichkeit erweiterter Kundenbindung
- Banken können höhere Transaktionsvolumina bei Internationalen Kunden erreichen
- Banken können Treasury und Liquiditätsmanagement bei Internationalen Kunden akquirieren
Warum sollen Unternehmen auf SEPA umstellen, da sie nach wie vor noch Altformate verwenden können?
- Konsolidierungsmöglichkeit der Internationalen Kontoverbindungen auf ein Land
- Prozesskostenersparnis
- Einheitliche Zahlungsverkehrsformate
- Zentralisierung des Liquiditätsmanagements und Treasury möglich
- Festlegung eines Fälligkeitsdatums bei Lastschriften im europäischen Zahlungsverkehr
- Automatischer offener-Posten-Abgleich (e2e STP)
- Mehr Wettbewerb durch die Öffnung für private Zahlungsverkehrsdienstleister
- Reduktion von Laufzeiten im Zahlungsverkehr
Welche Problemfelder stellen sich bei der Umstellung der Systeme?
- Zahlungsverkehrssysteme sind oftmals im Unternehmen verteilt und basieren auf gewachsenen Strukturen, bei International tätigen Konzernen und Banken auf Großrechnerbasis
- Die Umstellung der Altsysteme ist sehr kostenintensiv (Anhaltspunkt: 15€ pro Mandant, SAP Schätzwert 50€ pro Mandant, die Werte stammen von einem Versicherer mit 8 Mio. Mandanten)
- Die Mandatsfrage ist zwischenzeitlich ebenfalls geklärt. Ab 09.07.2012 kann eine stichtagsbezogene Umdeutung der Einzugsermächtigung in eine Doppelweisung und von dort in ein SEPA Mandat erfolgen. Nach dem Stichtag können die bisher erteilten Einzugsermächtigungen wie ein SEPA Mandat genutzt werden. Hieraus ergeben sich insbesondere für die Versicherungswirtschaft erhebliche Vorteile, wenn die Merkmale des Mandates vorher vom Kunden eingeholt werden.
Wie sieht unsere Lösung aus?
Wir haben einen Multipayment Konverter konzipiert und umgesetzt, der die o.g. Probleme obsolet macht. Die Lösung basiert auf Standardbausteinen, die einzeln am Markt (Banken und Industrie) erfolgreich etabliert sind. Durch das Zusammenfügen dieser Bausteine ist eine neue Plattform entstanden, welche alle Payment Anforderungen abdeckt. Diese Lösung soll als ASP/Cloud Lösung dem Markt zur Verfügung gestellt werden, kann auf Wunsch aber auch beim Kunden bestehende Zahlungsverkehrslösungen ersetzen.
Welche Alleinstellungsmerkmale (USP) hat unsere Lösung?
- Unsere Kunden sind Multi Payment fähig, ohne in die eigene IT investieren zu müssen
- Wir können SCT (SEPA Credit Transfer) und SDD (SEPA Direct Debit) sowie Mandatsverwaltung
- Wir konvertieren Dateien in entsprechende Zielformate und routen sie nach Zielvorgabe an die ausführenden Institute, sind jedoch keine Zahlungsverkehrsdienstleister. Damit stehen wir nicht in Konkurrenz zu diesen
- Der Kunde korrigiert fehlerhafte Transaktionen selbst online
- Wir unterstützen A004 bis A006 Signaturen
- Wir können bidirektional konvertieren und damit SEPA, Paymul, bzw. SWIFT Transaktionen auch in Altformate zurückwandeln
- Als added value bieten wir ebenfalls elektronischen Geschäftsverkehr in den Kernprozessen: Katalog, Bestellung, Lieferavis und Rechnung an, also die Vorprozesse des Zahlungsverkehrs. Dies ebenfalls als ASP/Cloud Lösung, hierdurch steigert sich das Transaktionsvolumen um Faktor 2-4
- Die Abrechnung erfolgt transaktionsbezogen
- Die Lösung ist skalierbar und kann parallel mit den Anforderungen wachsen. Hierdurch hält sich der Invest im Rahmen
- Meldungen im Aussenwirtschaftsverkehr, sowie GDPdU konforme Archivierung sind weitere added values, die fakturiert werden können
Multipayment Konverter - ohne Änderung der eigenen IT SEPA fähig werden am Beispiel der Überweisung
SEPA: Der Faktencheck
Laden Sie sich unseren SEPA Faktencheck als PDF herunter.
SEPA: Technikinformation für Profis
Die Funktionen
- Volle ERP Integration
- Alle gängigen Zahlungsverkehrsprozesse hinterlegt
- Volle SWIFTNet (FileAct, InterAct) Anbindung
- Weitere Transferprotokolle
- HTTP(s)
- SMTP
- FTP
- MSMQ
- RFC
- Optionale Transferprotokolle, z.B.
- FTAM
- FinTS
- EBICS
- ISO
- Verarbeitbare Formate
- XML (z.B. UNIFI/ISO)
- CSV (delimited, positional
- SWIFT FIN
- EDIFACT
- proprietäe Formate (z.B. DTAUS und DTAZV)
- SWIFTReady Financial EAI Gold Certified
- Regelmäßige SWIFT Updates
- Unterstützung aller UNIFI/ISO Nachrichten
- Mehr als 350 SWIFT FIN-Nachrichten integriert
- Doublettenprüfung auf C-Satz Ebene realisierbar
- Unterstütztes Mapping u.a. zwischen den Formaten
- SWIFT FIN < > UNIFI
- DTAUS/DTAZV < > UNIFI
- EDIFACT < > XML
- ...
Die Prozesse
- Alle relevanten Zahlungsverkehrsprozesse hinterlegt
- Zahlungsschemas nach ISO 20022 hinterlegt
- Korrekturmöglichkeit bei fehlerhaften Nachrichten unter Benutzung von Formularen
- Weitere Prozesse implementierbar, z.B. Leitwegsteuerung
- Automatische Benachrichtigung bei Fehlern
- 4-Augen-Prinzip
- Fertige und anpassbare Formulare, das bedeutet
- kein editieren der FIN-Nachrichten selbst
- Jede Änderung digital signiert und verfolgbar
- Audit-Trails
- Rechtsverbindlichkeit durch Digitale Signaturen
- Hohes Sicherheitslevel
| Ihr Ansprechpartner: | Klaus Schwägerl |
| Telefon: | +49 (6174) 20392-20 |
| Telefax: | +49 (6174) 20392-12 |
| Email: | klaus.schwaegerl@projektfabrik.com |
| Stand: | 16.02.2012 |